Porträt

Sport­recht: Kämpferin auf hochsen­siblem Terrain

Da steht sie oft vor angehenden Sport­ma­nagern, die sich „nicht die Bohne für das Thema Doping inter­es­sieren“. Für die zukünftigen Manager liegen die Skandale um Radprofi Lance Armstrong oder Sprin­terin Florence Griffith-Joyner weit zurück – die DDR ist eine Seite im Geschichtsbuch. Dass sie sich irren, begreifen die Studie­renden spätestens am Ende einer Stunde mit Anne Jakob. Dann hat die Anwältin ihnen von den Blutwerten der Russen auf Wettkämpfen erzählt oder davon, dass Doping ein hochkom­plexes System ist, mit dem mehr Umsatz gemacht wird als mit dem inter­na­tio­nalen Drogen­handel. Dann, sagt sie, sei meistens Stille.

 

 

 


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