Aufsätze

PraxisWissen 8+9/2018: Alle Aufsätze im Überblick

Auf einen Blick alle Aufsätze des August-Septem­ber­hefts zusammen mit der ausführlichen Langfassung.

 

Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt: Kein Vertrau­lich­keits­schutz für interne Unter­su­chungen

Autoren: Rechts­anwalt Prof. Dr. Dirk Uwer, LL.M. und Dr. Ralf van Ermingen-Marbach, Düsseldorf

Mit drei Nicht­an­nah­me­beschlüssen hat das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt das Sommerloch im Anwalts­recht gefüllt. Eine US-Kanzlei mit Standort in Deutschland und deutschen Anwälten genießt keine Grund­rechte in Deutschland – die bei einer Kanzlei­durch­su­chung sicher­ge­stellten Ergeb­nisse interner Unter­su­chungen bei Audi im „Diesels­kandal“ dürfen von der Staats­an­walt­schaft ausge­wertet werden. Was auf den ersten Blick als Stärkung deutscher Anwalts­kanz­leien erscheint, ist aber – das zeigt der zweite abgeklärte Blick – für alle im Wirtschaftss­traf­recht tätigen Anwältinnen und Anwälte von Bedeutung: Denn das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt billigt die einschränkende Anwendung der Vorschriften der StPO zum Anwalts­ge­heimnis. Ob das das erste Resümee der Anwalts­blatt-Redaktion von einer „Aushöhlung“ der anwalt­lichen Verschwie­genheit recht­fertigt, mag jede Leserin, jeder Leser entscheiden. Für die Autoren ist klar, dass der Gesetz­geber jetzt die Rahmen­be­din­gungen Interner Unter­su­chungen regeln sollte.

Die „Jones Day“-Entscheidungen des BVerfG und ihre Bedeutung für alle Anwältinnen und Anwälte... AnwBl 2018, 470 (pdf)

 


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