Einen Wunsch Vieler erfüllt der Ausschuss Anwaltsethik und Anwaltskultur: Ab Januar 2017 gibt es auch Antworten. Auf die Ethikfragen wird jeweils ein Mitglied des Ausschusses seine ganz persönliche Einschätzung formulieren. Es geht nicht darum, die „richtige“ Antwort zu finden, sondern eine Variante einer möglichen Antwort zu präsentieren. Sie soll Anstoß zum Nachdenken geben. Die Leserinnen und Leser dürfen erwidern – oder auch wie bisher selbst antworten.

Der DAV-Ausschuss Anwaltsethik und Anwaltskultur stellt seit dem Januar-Heft 2012 in jeder Ausgabe des Anwaltsblatts eine Ethikfrage zur Diskussion. Er will so eine Debatte darüber führen und auslösen, ob die anwaltliche Tätigkeit auch ethischen Maßstäben unterliegt, und wenn ja, welchen. Zum Hintergrund: Der Vorstand des Deutschen Anwaltvereins hat beschlossen, keinen Ethikkodex zu formulieren. Eine beständige Diskussion um ethische Fragen vermag das Problembewusstsein mehr zu prägen und zu schärfen.

 

 

Der DAV-Ausschuss Anwaltsethik und Anwaltskultur stellte seit fünf Jahren jeden Monat eine Ethikfrage im Anwaltsblatt. Und was antworten die Leserinnen und Leser? Sie zeigen viel Selbstsicherheit. Lesen

Es kommt immer wieder vor: Der Mandant wünscht unbedingt ein konkretes Ergebnis in einem Gefälligkeitsgutachten. Ist es unethisch, wenn wesentliche Risiken vernachlässigt werden? Lesen

 

Dem DAV-Ausschuss Anwaltsethik und Anwaltskultur gehören die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte Dr. Jörg Meister (Vorsitzender), Dr. Joachim Frhr. von Falkenhausen, Prof. Niko Härting, Markus Hartung, Petra Heinicke, Hartmut Kilger, Ingeborg Rakete-Dombek (auch Notarin), Eghard Teichmann (auch Notar) und Silke Waterschek an.