Das Anwalts­blatt-Honor­artool des DAV

Wie der Rechts­anwalt eine wirksame Vergütungs­ver­ein­barung nach dem RVG abschließt

Das Rechts­an­waltsvergütungs­gesetz (RVG) regelt die Vergütung für Anwältinnen und Anwälte. Für die gericht­liche und außergericht­liche Vertretung gibt es feste RVG-Gebühren für den Rechts­anwalt. Doch in vielen Fällen spiegeln diese Honorare den tatsächlichen Aufwand in Kanzleien nicht wieder: Anwältinnen und Anwälte sollten daher stets prüfen, ob eine (indivi­duelle) Vergütungs­ver­ein­barung oder ein verein­bartes Erfolgs­ho­norar mit dem Mandanten in Betracht kommt. Bei der reinen Beratung ist die Gebührenver­ein­barung sogar zwingend, wenn man nicht am Ende umsonst beraten möchte.

Das RVG gibt mehr Möglich­keiten als viele glauben. Aller­dings: Die Voraus­set­zungen der Wirksamkeit einer Vergütungs­ver­ein­barung muss der Rechts­anwalt beachten. Selbst bei der Beratungs­hilfe ist sie häufig sinnvoll.

Wann eine Vergütungs­ver­ein­barung ausnahms­weise unzulässig ist und welche Anfor­de­rungen an die Form zu beachten sind, lässt sich mit dem Anwalts­blatt-Honor­artool des Deutschen Anwalt­vereins schnell heraus­finden. Im Frage-und-Antwort-Spiel führt das Anwalts­blatt-Honor­artool durch den Dschungel der Formvor­schriften im RVG. Am Ende gibt es kein Muster für die Vergütungs­ver­ein­barung, sondern eine für den konkreten Fall erstellte indivi­duelle PDF-Check­liste. Sie listet die Voraus­set­zungen auf, um eine wirksame Vergütungs­ver­ein­barung abzuschließen, bietet Links zu Anwalts­blatt-Aufsätzen (mit der BGH-Recht­spre­chung) und kann zur Handakte genommen werden.