Anwaltsausbildung

Weiter­bildung für Jung-Juristen

Von Projekt­partnern wurde sie mit ihrem Team nicht nur nach Paris, Brüssel und Marseille einge­flogen. Durch einen Besuch im App-Haus in  Berlin-Mitte ergab sich als angenehmes „Neben­produkt“ des Studiums eine einjährige Tätigkeit als Werkstu­dentin für den World Player SAP, für den sie u.a. Design Thinking Workshops mit moderierte. Relevanz für die juris­tische Praxis Design Thinking sei für alle Branchen und Themen geeignet, sagt  Krawietz. „Das betrifft nicht nur das Thema Legal Tech. Jede Kanzlei sollte sich Gedanken machen, wie sie ihren Mandanten den Zugang zu ihren Dienst­leis­tungen erleichtern und Mitar­beiter besser in den Workflow einbinden kann.“ Sie erzählt von einer Berliner Steuer­kanzlei, die Design Thinking zum Grund­prinzip ihres Kanzlei-Alltags erhoben habe. Das „Legal Design Lab“ in Stanford befasse sich gar ausschließlich mit der Entwicklung neuer  Produkte für den Rechts­be­reich. Bliebe noch ihr neuer Umgang mit „Fehlern“. Dass sich Juristen in der Praxisam Null-Fehler-Prinzip orien­tieren, sei  notwendig, schließlich gehe es um das Schicksal von Personen oder Unter­nehmen, sagt die heutige Referen­darin. „Gleich­zeitig ist es wichtig, sich als  Mensch Zweifel und Fehler zuzuge­stehen, sie manchmal sogar als erwünscht anzusehen, um sich weiter­zu­ent­wi­ckeln. „Vor der Zeit hier dachte ich,  ich muss mich verformen, um in die juris­tische Welt zu passen. Heute, da ich intuitiv das mache, was ich wirklich will, kommt der beruf­liche Erfolg fast von allein.“


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