Digitalisierungsstudie

Umfrage: Digita­li­sierung im Rechts­re­fe­ren­dariat - Was will der Nachwuchs?

Wie sieht eine zeitgemäße Juristenausbildung aus? Die aktuell bundesweit durchgeführte Digitalisierungsstudie von Lex superior fragt die, die es angeht: Studierende und Referendare können äußern, wie die juristische Ausbildung vor dem Hintergrund der Digitalisierung heute aussieht – und wie sie morgen aussehen sollte. Projektleiterin Sandra Lühr nennt für Anwaltsblatt Karriere drei Gründe, warum sich die Teilnahme an der Studie lohnt:

Drei gute Gründe für die Teilnahme an der Digita­li­sie­rungs­studie in der Juris­ten­aus­bildung 2019

Verbes­serter Zugang zu Lernma­te­rialien

Im 21. Jahrhundert sollte das juris­tische Lernen nicht mehr auf die Bibliothek und gedruckte Bücher angewiesen sein. Hierzu ist aber ein besserer Online-Zugang zu Lernma­te­rialien oder die Einführung digitaler Lernpro­gramme in allen Bundesländern erfor­derlich. Wer mit dem Online-Zugang an Lernma­te­rialien an seinem Ausbil­dungsort noch nicht zu 100 Prozent zufrieden ist oder Verbes­se­rungs­vorschläge für flexibleres Lernen im Vorbe­rei­tungs­dienst hat, kann dies im Rahmen der Umfrage mitteilen.

Zukunfts­ori­en­tierte Inhalte

Recht der Digita­li­sierung, Legal Tech, Legal Design und Rechts­in­for­matik: Alles Themen­ge­biete, die keine Fremdwörter mehr sein sollten, aber meist noch sehr bescheiden in der juris­ti­schen Ausbildung behandelt werden. Inter­dis­ziplinäre Kompe­tenzen sind jedoch auch auf dem Rechts­markt stark gefragt. Das bedeutet nicht, dass jeder Jurist auch Infor­ma­tiker werden muss - aller­dings ist es von großem Vorteil, sich ein grund­le­gendes Verständnis dieser Bereiche anzueignen. Wer ein Interesse daran hat, in Zukunft mehr über die oben genannten Themen­ge­biete zu lernen, kann dies durch die Teilnahme an der Digita­li­sie­rungs­studie verdeut­lichen.

Möglichkeit einer digitalen juris­ti­schen Staatsprüfung

Die digitale Staats­ex­amensprüfung kann Realität werden – aber nur, wenn alle Betei­ligten gemeinsam diesen Prozess konstruktiv unterstützen. In Sachsen Anhalt haben dieses Jahr bereits 50 Rechts­re­fe­rendare ihre Examensklausur am Computer schreiben dürfen. Für die, die möchten, dass dies in der Zukunft bundesweit möglich sein soll, ist das die Gelegenheit, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

 

Los geht’s!

 

Die Umfrage kann unter https://www.lex-superior.com/#digital in nur 5 Minuten beantwortet werden. Aktuelle Informationen zur Studie und zu deren Ergebnissen findet ihr künftig auch im Anwaltsblatt Karriere.


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