Gesetzgebung

Outsourcing in Kanzleien jetzt möglich

Kanzleien können ab sofort Dienste von außerhalb in Anspruch nehmen. Das Gesetz zum Outsourcing in Kanzleien ist am 9. November 2017 in Kraft getreten.

Fünf Jahre nach den Vorschlägen des Deutschen Anwalt­vereins zum Outsourcing in Kanzleien ist das „Gesetz zur Neure­gelung des Schutzes von Geheim­nissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schwei­ge­pflich­tiger Personen“ im Wesent­lichen in Kraft getreten.

Das Gesetz wurde am 8. November 2017, im Bundesgesetzblatt (Teil I Nr. 71, S. 3681 ff.) verkündet. Die für die Anwaltschaft wichtigen Änderungen gelten ab 9. November 2017. Anwältinnen und Anwälte profitieren jetzt von mehr Rechtssicherheit beim Outsourcing von Dienstleistungen. Sie können ab sofort Dienste außerhalb der Kanzlei beziehen, sofern sie die externen Hilfskräfte sorgfältig auswählen und belehren sowie dafür sorgen, dass diese weitere Hilfspersonen gleichfalls zur Verschwiegenheit verpflichten. Damit ist eine moderne Kanzleiführung unter Wahrung der beruflichen Verschwiegenheit möglich gemacht worden. Eine Übersicht der Neuregelungen gibt es hier.


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