Infos zum Jurastudium

Jurastudium: Was du wissen solltest

Nach dem ersten Staats­examen dürfen sich die Absol­ven­tinnen und Absol­venten Juristin oder Jurist nennen. Um sich als Vollju­risten zu quali­fi­zieren, treten sie ein Rechts­re­fe­ren­dariat an. Als Referen­da­rinnen und Referendare arbeiten sie auf verschie­denen Positionen, um praktische Erfahrung zu sammeln. Mit dem Ende des Referen­da­riats schreiben sie das zweite Staats­examen und beenden so ihre Ausbildung. Im Gegensatz zum ersten Staats­examen gibt es in einigen Bundesländern im zweiten Staats­examen keinen selbstgewählten Schwer­punkt­be­reich. Auch die Zahl der Klausuren ist von Bundesland zu Bundesland unter­schiedlich: Sie schwankt je nach Ort zwischen sieben und elf Klausuren. In fast allen Bundesländern gehört ein zehnminütiger Akten­vortrag zur mündlichen Prüfung. Für den Vortrag haben die Studie­renden in der Regel eine Stunde Zeit, sich vorzu­be­reiten.

Wie lange dauert das Jurastudium?

Für alle Studiengänge gibt es eine Regel­stu­di­enzeit, die festlegt, wie lange die Studen­tinnen und Studenten bis zu ihrem Abschluss brauchen. Dies basiert auf dem Arbeits­aufwand, den die Studie­renden im Studium haben.

Die Regel­stu­di­enzeit für Jura variiert beim Bachelor und Master je nach Universität. Meist liegt sie aber bei zehn Semestern. Sechs Semester dauert der Bachelor. Der Master nimmt anschließend norma­ler­weise vier Semester in Anspruch.

Examens­stu­diengänge sind anders aufge­teilt. Die ersten vier Semester gehören zum Grund­studium, darauf folgen in der Regel sechs Semester Haupt­studium.

Aller­dings nehmen sich viele Studen­tinnen und Studenten ein bis zwei Semester Zeit, um das erste Staats­examen vorzu­be­reiten. In dieser Zeit absol­vieren sie ein sogenanntes Repeti­torium. Die durch­schnitt­liche Studi­enzeit liegt deshalb bei elf Semestern, also bei etwa fünfeinhalb Jahren. Auch für das zweite Staats­examen nutzen viele Jurastu­den­tinnen und Jurastu­denten ein Semester für die Vorbe­reitung. Weitere Prüfungsanläufe wegen einer nicht bestan­denen Prüfung verlängern das Studium zusätzlich.

Einige Unis bieten das Studium der Rechtswissenschaften an, wie etwa die Humboldt-Universität in Berlin.

 

An welchen Unis kann man Jura studieren?

In Deutschland gibt es viele Unis, die einen Jurastudiengang anbieten. Hochschulrankings können helfen, das große Angebot zu überschauen. Das CHE Hochschulranking ist eines der bekanntesten Rankings. Es ermöglicht einen fachbezogenen Vergleich zwischen Universitäten. So können Bewerberinnen und Bewerber erkennen, welche juristische Fakultät am besten abschneidet.

Allerdings sollten die Bewerberinnen und Bewerber darauf achten, welche Bewertungskriterien herangezogen werden. Diese können sie damit abgleichen, was ihnen an einer Uni oder Hochschule besonders wichtig ist. Erst durch das Verständnis der Methodik ist es möglich, das Ergebnis richtig zu interpretieren.

Neben Rankings sind die Schwerpunktbereiche der Universitäten ein entscheidender Faktor bei der Auswahl. Denn die juristischen Fakultäten bieten selten exakt dieselben Möglichkeiten der Vertiefung an. Um die Auswahl zu erleichtern, hat die Anwaltsblatt-Redaktion die wichtigsten Unis und deren Schwerpunkte zusammengefasst. 

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