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BGH: Telefonat zur Information des Anwalts löst keine Terminsgebühr aus

Einigen sich die Parteien eines Rechtsstreits unmittelbar, bekommt der Anwalt keine Terminsgebühr – auch wenn er danach noch angerufen wird. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Die Terminsgebühr gebe es nur, wenn bei Beginn des Telefonats noch keine Einigung erzielt worden sei.

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AGH Celle: Keine Bürogemeinschaft zwischen Anwalt und Mediator/Berufsbetreuer

Eine Bürogemeinschaft zwischen Anwalt und einem Mediator/Berufsbetreuer hat der AGH Celle verboten. Das Besondere des Falles: Der Mediator/Berufsbetreuer war zuvor als Rechtsanwalt sogar in einer Sozietät mit dem Anwalt. Um bessere Chancen als Mediator und Berufsbetreuer zu haben, hatte der aber die Anwaltszulassung zurückgegeben.

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Mehr Transparenz bei Kammern: BRAK zur umfassenden Information verpflichtet

Mehr Transparenz schafft nach dem BGH nun auch das OVG Berlin-Brandenburg. Die Bundesrechtsanwaltskammer fällt unter das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) des Bundes. Folge: Jeder hat einen Anspruch auf Information.

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Honorarvereinbarung: 15-Minuten- Zeittaktklausel ist unwirksam

Minutengenau abrechnen und dann dank Aufrundung fast sechs Stunden mehr abrechnen? Das hat dem Landgericht Köln nicht geschmeckt und die 15-Minuten-Zeittaktklausel in der Honorarvereinbarung kassiert.

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BGH will keine Anwaltskonzerne und verbietet „mehrstöckige Anwaltsgesellschaften“

Eine Partnerschaftsgesellschaft von Anwälten darf keine Anwalts-GmbH betreiben, um so haftungsträchtige Mandate auszulagern. Das hat der Bundesgerichtshof verboten. Er will keine Anwaltskonzerne.

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Richtungsweisend: Ewer bespricht Transparenz-Urteil des BGH

Die Protokolle des Kammervorstands sind nicht länger geheim ‒ zumindest in Nordrhein-Westfalen. Das Transparenz-Urteil des BGH analysiert Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolfgang Ewer. Sein Fazit: Die Kammern sollten freiwillig mehr Transparenz schaffen.

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BGH: Mehr Transparenz bei Anwaltskammer ‒ Informationsanspruch für jeden

Der BGH setzt ein Zeichen für mehr Transparenz: Rechtsanwaltskammern fallen wie jede Behörde grundsätzlich in den Anwendungsbereich der Informationsfreiheitsgesetze (IFG). Folge ist ein Informationsanspruch für jeden. Der umfasst auch die Protokolle des Kammervorstands.

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BGH: Nachbessern des Fachanwaltsantrags im Gerichtsverfahren noch möglich

Wer um die Verleihung seines Fachanwaltstitels vor dem AGH kämpft, kann bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung seinen Fachanwaltsantrag nachbessern ‒ indem er noch fehlende Fortbildungsnachweise vorlegt.

 

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