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Anwalt 4.0 - Kommu­ni­kation 4.0?

Es ist wie mit dem Smartphone. Vor 10 Jahren noch gänzlich neu gehört es heute zum Alltag. So lautet die Frage zur Digitalisierung der Kommunikation heute nicht mehr: Beteilige ich mich oder lasse ich es? Die Frage lautet: Wie möchte ich dieser Veränderung begegnen? Zum Beispiel so, dass es zu den eigenen Interessen und Werten und den berufsrechtlichen Anforderungen passt.

Social Media wie Xing, Twitter, Facebook, Kommu­ni­kation über Skype, GoToMeeting, Messenger wie WhatsApp, Telegram & Co – lauter Möglich­keiten, die für Juristen spezi­fische Risiken bergen. Anwältinnen und Anwälte haben bei allen techni­schen Möglich­keiten ganz besondere Anfor­de­rungen an die Daten­si­cherheit und den Daten­schutz. Wie kann ich als Anwältin, Anwalt heute sicher mit meinem Mandanten kommu­ni­zieren? Wie kann ich mit Netz-Öffent­lichkeit rechts­sicher kommu­ni­zieren?

 

 

„Anwältinnen und Anwälte kann man jetzt auch gut finden“ Das Social Media Booklet ist im Download­be­reich unter Social Media für Anwältinnen und Anwälte zu finden.

Des Weiteren gibt es noch rechts oben auf der Startseite die Rubrik „Digitale Anwaltschaft“ mit grundlegenden Informationen zum digitalen Rechtsverkehr und zum Workflow in der digitalen Kanzlei sowie zur Frage: „Wie kommuniziere ich als Anwalt sicher? – Verschlüsselte Kommunikation in der Kanzlei.“ (digital.anwaltverein.de)

 www.anwaltverein.de

 

Im Interview mit Rechts­anwalt Volker Himmen werden Themen wie der indivi­duelle und sichere Zugriff der Mandanten auf ihre eigene Akte genauso angesprochen wie verschlüsselte Mails oder verschlüsselte Video­beratung. Zukunfts­vi­sionen zum Alltag des Einzelan­walts in ca. 10 Jahren beenden das Interview.

 

 legal-tech-blog.de

 

Das Beispiel der auf Schaden­er­satz­ansprüche nach Perso­nenschäden spezia­li­sierten Kanzlei Quirmbach und Partner zeigt neben der beschrie­benen Effizi­enz­stei­gerung vor allem eines: Der Sitz der Kanzlei verliert an Bedeutung.

 ihr-anwalt.com

 

Reicht die Ende zu Ende Verschlüsselung? Die Frage lässt sich hier mit einem klaren Nein beantworten. Nach der Übertragung und der Entschlüsselung werden Daten im ungeschützten Bereich des Handys abgelegt. Eine im geschäftlichen Umfeld nutzbare Alternative könnte die geplante kostenpflichtige Version des schweizer Messengerdienstes Wire werden: www.datenschutzbeauftragter-info.de

 www.fraunhofer.de

 

 

Apps in Kanzleien

 

Einige Kanzleien nutzen Apps. Zum Einen als mobile Erweiterung des Kanzleimanagements, um mobil einen sicheren Zugriff auf Kanzleidokumente zu haben. Zum Anderen für die direkte Kommunikation mit (potenziellen) Mandanten. Ein Beispiel für eine eigene App gibt die Strafrechtskanzlei von Rechtsanwältin Anja Riemann unter www.anjariemann.de.

Es gibt Anbieter, wie AppYourself, die die Entwicklung eigener Apps mit Baukästenangeboten erleichtern wollen. Wolters Kluwer hat sich mit AnnoNet der Sicherheitsfrage gewidmet. RA-Micro hat als langjähriger Player zu Anwaltssoftware auch diverse mobile Lösungen entwickelt, unter anderem GoMandant.

 

 

Sich selbst löschende Inhalte als Gegengewicht zum Internet das nicht vergisst, hierin liegt der große Charme von Snapchat. Die Wachstumsraten der Nutzerzahlen sind beeindruckend und damit steigt der Reiz für geschäftliche Anwendungen. Einen umfassenden Einblick in Nutzung und rechtliche Fragestellungen, wie die Impressumspflicht gibt Rechtsanwalt Schwenke in diesem Beitrag. Als Hinweis auf besonders schräge Risiken durch Kollegen sei der folgende Beitrag empfohlen: „In eigener Sache: Bericht von der Verhandlung zur Impressumspflicht bei Xing“ In dem Bericht geht es um Abmahnungen durch Anwälte.

 drschwenke.de

 

Der Beitrag von Julie Tiltmann zeigt anschaulich und mit Humor, wie vielfältig die kommu­ni­ka­tiven Anfor­de­rungen im Gespräch mit den unter­schied­lichen Mandanten sind.

 justillon.de

 

 


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