Haftpflichtfrage

Hektik zum Jahresende - wie mit Verjährungs­fristen umgehen?

V. Alle sitzen im gleichen Boot

Die gleiche Jahres­end­hektik, die in der eigenen Kanzlei herrscht, haben die Kollegen auch. So wird es vorkommen, dass diverse Kanzleien gleich­zeitig ein Fax an das gleiche Gericht senden wollen. Wenn das Empfängerfaxgerät belegt ist, versucht man die Übermittlung wiederholt. Die anderen aber auch. Das wird den Stress­pegel nicht senken. Die im Kalender notierte Frist darf als erledigt gestrichen werden, sofern ein positiver Sende­bricht an die korrekte Faxnummer mit korrekter Seitenzahl vorliegt. So stauen sich wahrscheinlich immer mehr halbfertige Vorgänge in der Kanzlei auf, je näher das Jahresende tatsächlich rückt. An dieser Stelle kann nur empfohlen werden, lieber ein paar Tage früher dran zu sein. Zumal bei Faxsen­dungen ganz knapp vor Fristende eine gestei­gerte Sorgfaltsplicht gilt. Und ein überlas­tetes Empfängerfaxgerät entschuldigt nicht. Wieder­ein­setzung gibt es bei versäumten Verjährungs­fristen leider ohnehin nicht.

 


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