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Rechts­da­ten­banken - was tut sich im Markt?

Eines haben alle Rechtsdatenbanken gemein: Sie bieten (in veränderlichen Anteilen) die Kombination von Gesetzen, Rechtsprechung und Literaturangeboten jeweils im Volltext und sind modular aufgebaut.

 

Mit dem eigenen Verlags­an­gebot und ihren Koope­ra­tionen bietet die Datenbank das umfang­reichste Angebot im Litera­tur­be­reich. Alleine rund 100 Fachzeit­schriften stehen hier zur Verfügung. Vertrags­partner sind zum Beispiel Nomos, Kohlhammer, IDW Verlag, dfv Gruppe und der Springer Verlag. Die Recht­spre­chungs­in­halte werden inhaltlich auf die abonnier­baren Module zugeschnitten. Die Treffer­listen  werden bei Beck in einer Gesamt­liste darge­stellt, das heißt Treffer außerhalb des eigenen Abonne­ments werden mit angezeigt.

 

 www.beck-online.de

 

Die Datenbank startete 2011 als digitale Fachbi­bliothek in Koope­ration mit dem Deutschen Anwalt­verlag. Heute besteht das Angebot „Deutsches Anwalt Office Premium“ aus insgesamt 150 Kommen­taren und Handbüchern, neben Entschei­dungen und Normen aus dem Haufe Verlags­an­gebot und dem EuGH. Es gibt ein beacht­liches Angebot an Formu­lar­handbüchern, Mustern und Berech­nungs­ta­bellen. Die Beson­derheit in der Premium Variante ist die Einbindung eines E-Learning­be­reiches (Haufe Online-Seminare). Diese Zusat­z­option fehlt in der kleineren Variante des „Haufe Anwalt Office“. Hier stehen statt der insgesamt 15 Rechts­ge­biete lediglich 5 zur Verfügung.

 

 www.haufe.de

 

Jurion arbeitet an der Zukunft. Hier ist ein vollständiger Relaunch in eine gänzlich neue Daten­bankstruktur in Arbeit. Die Inhalte der Wolters Kluwer Gruppe und ihrer Koope­ra­ti­ons­verlage werden im Laufe des Herbstes gänzlich neu aufgelegt. Das neue Angebot wird Wolters Kluwer Online heißen und zunächst parallel mit Jurion laufen. Zukünftig werden die bishe­rigen inhalt­lichen Schwer­punkte schon mit der Aufteilung in die Bereiche Recht und Verwaltung deutlicher heraus­ge­ar­beitet. Im Rechts­be­reich bleibt der gewohnte Fokus zum Beispiel auf Baurecht und gewerb­lichen Rechts­schutz bestehen. Perspek­ti­visch sind zusätzliche Annehm­lich­keiten, wie eine Ähnlich­keits­suche geplant.

 www.jurion.de

 

Juris hat als erster Daten­ban­kan­bieter einen vollständigen Relaunch vorgelegt. Das Layout der Seite wurde moder­ni­siert, das Design wirkt aufgeräumter. Dank des responsive Designs bleibt die Darstel­lungs­qualität auf großen Bildschirmen, Tablet oder Smart­phone gleich. Auffallend neu ist die Darstellung von Covern in der Treffer­liste. Neu eingeführt wurde die sogenannte „intel­li­gente Suche“ bei Normen und Entschei­dungen. Begriffe, die zum Beispiel häufig im Zusam­menhang mit konkreten Normen auftauchen, werden damit verknüpft. Dadurch kann eine Recherche elevante Treffer generieren, ohne dass der Suchbe­griff im Volltext explizit enthalten ist. Inhaltlich bietet juris weiterhin die größte Recht­spre­chungs­da­tenbank und koope­riert mittler­weile mit 10 Verlagen auch im Litera­tur­be­reich. Im Laufe des Sommers wird die alte Recher­cheo­berfläche abgeschaltet.

 www.juris.de

 

2015 wurden zunächst die verlags­ei­genen Produkte in einer einzigen Anwendung zusam­mengeführt. Danach kamen Inhalte von Partner­ver­lagen hinzu (mittler­weile 17 Verlage, wie Otto Schmidt, IWW Institut, Stollfuß, RWS und Campus Verlag). Owlit bietet neben Modulen wie Steuer­recht, Arbeits­recht auch Themen­module wie Change und Führung oder Aufsichtsrat und Compliance. Alle Inhalte werden in die Plattform der Handels­blatt Fachmedien konver­tiert, wodurch das Layout der Treffer immer gleich bleibt. Gesetze und Normen aus den Häusern Boorberg und Deubner. Die Treffer­listen werden gesplittet. Im Abonnement enthaltene Treffer werden nicht mit den anderen Inhalten gemischt.

 www.owlit.de

 

 


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