Kosten, Ausbildung, Zulassung

FAQ: Wie wird man Anwalt in den USA?

Ob Großkanzlei, Boutique oder Einzelanwalt, Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht oder Strafrecht: In Anwaltsblatt Karriere dreht sich alles um den Anwaltsberuf. Doch wie wird man anderswo Anwältin oder Anwalt, und kann man dort mit seiner deutschen Ausbildung Fuß fassen? Anwaltsblatt Karriere nimmt die Juristenausbildung im Ausland unter die Lupe.

Einstieg

Für amerikanische Studierende führt der Weg zum Anwaltsberuf über die Law School. An dieser bewirbt man sich mit einem College-Abschluss in einem beliebigen Fach. Um aufgenommen zu werden, muss man den "Law School Admission Test" (LSAT) bestehen.

Ausbildung

Die Absolventinnen und Absolventen der Law School schließen ihr Studium mit dem "Juris Doctor", kurz J.D., ab. Um Anwältin oder Anwalt zu werden, muss man dann noch das "Bar Exam" des Staates bestehen, in dem man praktizieren möchte. In manchen Staaten gehört zu diesem Test sogar ein Charakter- oder Eignungstest. Ein Collegeabschluss sowie die Zeit an der Law School dauern in der Regel 3 Jahre. Für das Bar Exam gibt es noch private Vorbereitungskurse - ähnlich dem Repetitor.

Und für uns?

Ausländische Jura-Studierende können an fast allen amerikanischen Law Schools einen "Master of Laws", bekannt als LL.M., erlangen. Das ist ein teurer Spaß: Für die Studiengebühren sollte man sich um ein Stipendium bemühen. Einige amerikanische Staaten wie New York oder Kalifornien erlauben dann die Teilnahme am Bar Exam ohne einen vollen Law School-Abschluss. Es reicht, dass man eine bestimmte Zeit unter der Aufsicht eines Gerichts oder in einer Kanzlei gelernt hat.


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