Berufseinstieg

APP in den Job

Schließlich müssen die Kanzleien immer noch ihre Kandi­daten auf Herz, Nieren und einen angemes­senen Noten­durch­schnitt prüfen. Und das geht nun einmal nur über mehrstufige Bewer­bungs­gespräche und umfang­reiche Unter­lagen, die Bewerber inzwi­schen hauptsächlich per PDF versenden oder im Internet hochladen. Kanzleien mögen es ohnehin lieber, wenn sie ihren Nachwuchs schon früh an sich binden, möglichst schon mitten im Studium durch Praktika, spätestens jedoch durch eine Station im Referen­dariat. Je früher desto besser. Haben die Kanzleien erst einmal einen poten­ti­ellen Kandi­daten am Haken, lassen sie ihn auch nicht so schnell los.

Baker McKenzie hat eigens das „Career Mentorship Programme“ ins Leben gerufen, das selbst für Prakti­kanten schon alles bereithält, wovon Anwälte früher nur träumen konnten: Summer Camps, Englisch-Kurse, gar Jahres­ent­wick­lungs­gespräche, in denen frühzeitig Ziele formu­liert werden sollen. Selbst bei anderen Jobs ist die Kanzlei behilflich. „Wir haben vielver­spre­chende Prakti­kanten auch schon mal an Mandanten vermittelt“, sagt Trillig. Natürlich in der Hoffnung, dass sie zur Erkennt­nis­kommen, dass es bei Baker McKenzie doch schöner ist.


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